Mittwoch, 21. März 2012

Füchse erkämpfen sich den Einzug ins Halbfinale

Nach dem Sieg wurde ordentlich gefeiert.
Duisburg  Nach einer heißen Aufholjagd gewinnen die Duisburger Füchse ihr Matchball-Spiel souverän mit 8:4 gegen die Gäste aus Regensburg.
1454 Zuschauer (darunter etwa 50 aus Bayern) sahen ein erneut temporeiches Spiel. Wie auch schon in den vorherigen beiden Spielen des Playoff-Viertelfinales schenkten sich die Teams keinen Zentimeter auf dem Eis. Doch diesmal war es der EV Regensburg, der zuerst die Tore schoss. Maier und Ancicka düpierten die Duisburger Verteidigung in der 5. Spielminute. Doch die Füchse kämpften sich auf das 2:2 bis zum Drittelende noch heran. Palka und Gogulla mit wichtigen Treffern.
Im zweiten Drittel wurden die Füchse deutlich besser. Das Spiel war jetzt ausgeglichener. Dennoch waren es wieder die Oberfranken, die die Tore erzielten. Tahedl und Sicinski waren es in der 28. und 30. Spielminute, die die Führung erneut auf 2:4 ausbauten. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Drittelpause Nummer 2.

Streik und Fliegerbombe legen den Nahverkehr lahm

Die Anzeige am Düsseldorfer Hbf lässt erahnen, was für
ein Chaos am heutigen Tag Rund um Rhein und Ruhr herrschte.
Duisburg/ Ruhrgebiet  Tausende Pendler mussten heute auf 95% aller Bus- und Stadtbahnlinien verzichten. Nur die Deutsche Bahn fuhr noch, die alle Hände voll zu tun hatte an diesem Nachmittag. Gegen 13 Uhr wurde nahe des Duisburger Hauptbahnhofes eine Fliegerbombe gefunden, was das verkehren mit den Bahnen im Rhein- und Ruhrgebiet praktisch komplett verhinderte. Aufgrund der Entschärfung der Bombe zwischen 14 und 16:30 Uhr, verkehrten viele Bahnlinien zwischen Düsseldorf Flughafen und Mülheim an der Ruhr/ Oberhausen nicht mehr. Am Düsseldorfer Hauptbahnhof warteten mehrere Hundert Menschen auf die Aufhebung der Sperrung. Menschen, die auf die Bahnen angewiesen waren, mussten bis zu 3 Stunden auf die Weiterfahrt warten. Einige wenige Bahnlinien wurden über Krefeld und Ratingen weiter nach Essen oder Oberhausen umgeleitet, damit zumindest der Bahnverkehr im nördlichen und östlichen Ruhrgebiet nicht ganz zusammenbrechen würde. 
Im ländlichen, auf Dörfern und vielen Gemeinden sah die Sache entspannter aus. Aufgrund der dortigen Privatunternehmen fuhren wenigstens vereinzelt noch Buslinien. In den Städten Ratingen und Heiligenhaus fuhren sogar drei Buslinien (O15, 770 und 771). 

Mittwoch, 7. März 2012

Streik legt alles lahm: Nur Bahnen rollten noch...

Die Linie O15 ist eine von 16 Buslinien, die am Streiktag
(07.03.2012)  mit Bussen bestückt wurde. Hier : Bus der 
Firma Mesenhohl aus Essen.
Düsseldorf/ Ratingen Nur 7 Buslinien in Düsseldorf und 9 Buslinien im Kreis Mettmann (davon 4 in Ratingen) fahren/ fuhren am heutigen Mittwoch (07.03.2012), dem ver.di-Streiktag. Die Personen, die auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind, haben Glück, denn der Zugverkehr wurde nicht eingestellt. Bestreikt wurden der ÖPNV (Öffentliche Personen Nahverkehr), Ämter (Rathaus, Arbeitsamt), Dienstleistungen (Müllabfuhr, Hausmeister an Schulen, etc.). Viele Schüler hatten deshalb sogar schulfrei, wie zum Beispiel die Schüler am Carl-Friedrich-von-Weizsäcker Gymnasium in Ratingen Mitte. Die Forderungen der streikenden: Mindestens 6% mehr Lohn! Die Arbeitnehmergesellschaft ver.di kündigte diesen Streik bereits vor über einer Woche für NRW an. Schulfrei gab es deshalb eigentlich nicht.